
Aus unserem Sortiment:
- Art. 10420
MSC Alaska Seelachs Kibbeling
im Backteig vorgebraten
Theragra chalcogramma
gefangen im Nord-West-Pazifik
- Art. 10431
MSC Alaska Seelachs
Schlemmerfilet Bordelaise
Theragra chalcogramma
gefangen im Nord-West-Pazifik
- Art. 10432
MSC Alaska Seelachs
Schlemmerfilet Lemon
Theragra chalcogramma
gefangen im Nord-West-Pazifik
- Art. 15010
Alaskaseelachsfilet
i.Eihülle 35x145g Tk
Theragra chalcogramma
FAO 61/Nordwestlicher Pazifik
Alaska-Seelachs
Theragra chalcogramma (LAT.), Pollock, Alaska pollock (GB), Lieu de l’Alaska, morue du Pacifique occidental (F)
Lebensweise
Der Alaska-Seelachs ist eine „Neuentdeckung“ der Fischerei. Als Speisefisch wurde er erstmals 1984 gefangen und angelandet. Heute spielt er in der Versorgung der Weltbevölkerung mit Fisch eine äußerst wichtige Rolle. Immerhin hat der zur Familie der dorschartigen Fische gehörende Alaska-Seelachs schon einen wissenschaftlichen Namen: Theragra chalcogramma. Angelsachsen nennen ihn Alaska pollock, gelegentlich auch Walleye pollock oder Bigeye pollock. Im deutschsprachigen Raum hat sich die Bezeichnung Alaska-Seelachs durchgesetzt. Dieser Name wird inzwischen auch einheitlich auf den Verpackungen der fischverarbeitenden Wirtschaft und auf Speisekarten der Gastronomie verwendet. Der Alaska-Seelachs lebt im Nordpazifik in Bodennähe zwischen 30 und 400 Meter Bodentiefe. Er ernährt sich von Bodentieren, Sandaalen, Heringen und kleinen Lachsen. Die erste Reife erreicht er mit 3–4 Jahren bei einer Körperlänge von 30–40 cm. Seine Fruchtbarkeit ist enorm, besonders bei älteren Fischen. Sie können jährlich 500.000 bis zu 15 Mio. Eier legen.
Aussehen/Erkennungsmerkmale
Die Verwandschaft mit dem Kabeljau und anderen dorschartigen Fischen ist dem Alaska-Seelachs auch körperlich anzusehen. Er hat einen langgestreckten Körperbau, weite Kiemenöffnungen sowie je einen Bartfaden an der Unterlippe und unter dem Kopfansatz. Die Bauchflosse ist durchgehend und die Rückenflossen sind kaum voneinander getrennt. Hinter den Kiemen und an der Kehle sitzen die Seitenflossen. Den Körper ziert eine elegant geschwungene Seitenlinie. Der Alaska-Seelachs ist ein relativ kleiner Fisch, der etwa 80 cm lang wird. Er kann bis zu 15 Jahre alt werden.
Herkunft
Lebensraum des Alaska-Seelachses sind die Randgebiete des nördlichen Pazifiks – von Japan und Mittelkalifornien bis hoch in das Beringmeer und in den Golf von Alaska. Dort gibt es ihn in großen Vorkommen. Die Hauptfangnationen sind die USA und Russland. Alaska-Seelachs wird nicht von der deutschen Fischerei befischt, sondern wird, meist tiefgefroren, importiert. Sein vor einigen Jahren gewaltiger Bestand von 9–12 Mio. Tonnen ist in den letzten Jahren zurückgegangen. Mit einer Jahresfangmenge von ca. 3,5 Mio. Tonnen gehört er jedoch immer noch zu den meist gefangenen Fischarten.
Fangmethoden
Alaska-Seelachs wird mit pelagischen Netzen gefangen. Die Fänge werden meist bereits auf See filetiert und tiefgefroren. Hierfür sind die Trawler mit Kühl- und Frostanlagen ausgerüstet. Sie können mehrere Wochen oder sogar Monate auf See bleiben. Zwei US-amerikanische Fischereien sind seit dem Jahr 2005 MSC-zertifiziert und bieten somit eine zusätzliche Garantie für eine nachhaltige Fischerei.
Wirtschaftliche Bedeutung
Die großen Vorkommen und Fangmengen machen Alaska-Seelachs zu einem preiswerten Konsumfisch von hoher Qualität, der angesichts der weltweit steigenden Fischpreise sehr begehrt ist – so auch in Deutschland. Fast urplötzlich tauchte der Alaska-Seelachs Ende der 80er Jahre auf dem deutschen Markt als preiswerte Alternative insbesonders zu Kabeljau auf. Heute liegt Alaska-Seelachs in Deutschland mit ganz vorne in der Hitliste der beliebtesten Seefischarten.
Copyright:
Fisch-Informationszentrum e.V. (FIZ)
Große Elbstraße 133
22767 Hamburg
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