goldbrasse

Aus unserem Sortiment:

  • Art. 11017
    QSFP Dorade grise 4-600g 3kg/Ki
    Pagellus spp, gefangen im NO Atlantik
  • Art. 11018
    QSFP Dorade grise 0,6-1kg 3kg/Ki
    Pagellus spp, gefangen im NO Atlantik
  • Art. 20009
    QSFP Dorade Royale 3kg/Ki
    Pagellus spp.
  • Art. 20037
    QSFP Dorade rose 3kg/Ki
    Pagellus spp
    gefangen im NO Atlantik
  • Art. 10057
    Dorade rose 0,8-1,5 kg,
    Pagellus spp
    gefangen im Indischen Ozean
  • Art. 10098
    Dorade rose 4-600g
    Pagellus spp.
    gefangen im Süd-West Atlantik,
    FAO 41 Brasilien
  • Art. 10040
    Dorade Royal ausgen. 280-400g Zucht
    Sparus aurata
    aus Aquakultur in Griechenland
  • Art. 10043
    Dorade Royale 3-400g rund Zucht
    Pagellus spp.
    Aquakultur Griechenland
  • Art. 10044
    Dorade Royal 0,8-1,2kg Zucht
    Pagellus spp.
    Aquakultur Griechenland
  • Art. 10045
    Dorade Royale 350-600g ausg Zucht
    Sparus aurata
    Aquakultur Griechenland
  • Art. 10897
    Dorade Royale 0,8-1,2kg ausg Zucht
    Pagellus spp.
    Aquakultur Griechenland
  • Art. 11252
    Dorade Royale 2-3kg Wild
    Pagellus spp.
    gefangen im Nord-Ost-Atlantik
  • Art. 11706
    Dorade Royale 4-600g rund Zucht
    Pagellus spp.
    Aquakultur Griechenland
  • Art. 16690
    Doradenfilet mH 80-100g Tk
    Sparus auratus
    Aquakultur Türkei

Goldbrasse, Dorade

Sparus auratus (LAT.), Gilthead Seabream, Seabream (GB), Dorade royale (F)

Lebensweise

Die Goldbrasse oder Dorade zählt zu den Meerbrassen, Sparidae, der Familie der Barschartigen Fische. Diese Familie umfasst ca. 200 Arten, die in allen warmen und gemäßigten Küstengewässern vorkommen. Mehrere Arten sind Pflanzenfresser. Als Speisefisch besonders geschätzt, ist die Goldbrasse eine der kleineren Arten der Meerbrassenfamilie. Ihr Lebensbereich ist der Ostatlantik, vor allem aber das Mittelmeer. Maximal wird sie bis zu 70 cm lang und 2,5 kg schwer. Sie bevorzugt das seichte Wasser und lebt überwiegend in Tiefen von weniger als 30 Metern. Im Frühjahr fühlt sie sich in Brackwasserzonen am wohlsten. Goldbrassen ernähren sich von Fischen, Muscheln, Seeigeln, Krebsen (die sie mit ihren starken Fang-, Mahl- und Schneidezähnen knacken können) sowie von Weichtieren. Eine biologische Besonderheit dieser Meerbrassenart: Es gibt keine weiblichen und männlichen Tiere, denn die Goldbrasse ist bisexuell.

Aussehen/Erkennungsmerkmale

Die Goldbrasse hat den für Meerbrassen typischen hochrückigen, seitlich zusammengedrückten Körper. Die vordere Hälfte der Rückenflosse ist mit Stachelstrahlen bewehrt, die hintere Hälfte mit Gliederstrahlen. Besonderes Kennzeichen der Goldbrasse ist der goldene Fleck auf beiden Wangen, dem sie auch ihren Namen verdankt. Zwischen den Augen befindet sich außerdem ein goldgelber Querstreifen. Seit Alters her ist die Goldbrasse einer der wertvollsten Mittelmeerfische. Sie wurde von der griechischen Göttin Aphrodite als heilig angesehen – ob wegen ihrer Schönheit oder ihres außergewöhnlichen Zwitterdaseins ist jedoch ungeklärt.

Herkunft

Hauptverbreitungsgebiet der Goldbrasse ist das Mittelmeer; die Dorade ist „der“ typische Mittelmeerfisch. Hauptlieferländer für wild lebende Doraden sind Italien, Ägypten, Griechenland und die Türkei. Angesichts der Beliebtheit als Speisefisch wurde vor einigen Jahren begonnen, die Goldbrasse in Meeresgehegen zu züchten. Als Zuchtgebiete am geeignetsten zeigten sich dabei die Mittelmeerküsten, während Versuche am Atlantik sich als für diese Fischart weniger geeignet erwiesen. Bedeutungsvollste Zuchtgebiete sind heute Griechenland, Türkei, Israel und Spanien.

Fangmethoden

Wild lebende Goldbrassen werden mit dem Schleppnetz und der Angel gefangen.

Wirtschaftliche Bedeutung

Goldbrassen oder Doraden zählen nicht zu den „Massenfischen“, haben im Mittelmeerraum aber wirtschaftliche Bedeutung, weil sich für sie gute Preise erzielen lassen. Mit den Zuchterfolgen in der Aquakultur ist diese Fischart noch bedeutungsvoller geworden. Aktuellen Schätzungen zufolge betragen die Wildfänge von Goldbrassen höchstens 3.000 Jahrestonnen, während in den Aquakulturen bereits annähernd 10.000 Jahrestonnen produziert werden.