
Aus unserem Sortiment:
- Art. 10005
Heilbutt weiss oK CA
Hippoglossus hippoglossus
gefangen im Nord-Ost-Pazifik,
FAO 67
- Art. 10925
Heilbutt weiss mK, Zucht
Hippoglossus hippoglossus
Aquakultur Norwegen
- Art. 12210
Heilbutt schwarz oK
Reinhardtius hippoglossoides
- Art. 20025
MSC Heilbutt weiss oK refreshed
Hippoglossus hippoglossus
- Art. 11158
Heilbuttfilet schwarz
Hippoglossus hippoglossus
gefangen im Nordostatlantik,
FAO 27 Norwegen IIa
- Art. 11958
Heilbuttfilet weiss mH
Hippoglossus hippoglossus
gefangen im Nord-West-Atlantik
- Art. 11132
Heilbutt schwarz ger 1,5kg/Ki
Hippoglossus hippoglossus
gefangen im Nordostatlantik,
FAO 27
- Art. 11142
Heilbutt ger gesch 0,9-1,1kg
Hippoglossus hippoglossus
gefangen im Nordostatlantik,
FAO 27 Grönland
- Art. 11218
Heilbutt schwarz oK 25kg Tk
Reinhardtius hippoglossoides
gefangen im NO-Atlantik,
Schleppnetz
- Art. 11289
Heilbuttfilet weiß 10kg Tk
- Art. 16534
Heilbuttfilet schwarz TK 6,8 kg Kt
Reinhartius hippoglossoides
gefangen im Nord-Ost-Atlantik
- Art. 15220
Heilbutt schwarz 1kg
geräuchert TK
Atlantischer Heilbutt / Weißer Heilbutt
Hyppoglossus, hyppoglossus (LAT.), Atlantic Halibut (GB), Fletan de l’Atlantique (F)
Lebensweise
Der Heilbutt ist ein Grundfisch, der sich auf sandigem oder geröllartigem Boden bis zu 2.000 Meter Tiefe am wohlsten fühlt. Dort kann sich der Räuber mittels eines ausgeprägten Tarnapparates dem Untergrund gut anpassen und auf seine Beute lauern. Seine Nahrung sind andere Fische, wie Dorsch, Schellfisch und Rotbarsch sowie am Grund lebende Fischarten wie Rochen, Lengfische und sogar kleine Haie. Im Winter, wenn der Heilbutt sich in die tieferen Gewässer zurückzieht, lebt er hauptsächlich von Tiefseegarnelen. Schon bei Jungfischen bis 12 Zentimeter (ein weiblicher Heilbutt laicht bis zu 3 Millionen Eier ab) ist das räuberische Verhalten ausgeprägt; sie stürzen sich auf Krabben, Sandaale und kleine Plattfische. Wenn sie größer werden, gehen sie an Heringe und Schellfische heran und machen auch vor eigenen Artgenossen nicht halt. Im Alter von 10-15 Jahren und einer Größe von 110 bis 135 Zentimeter ist der Fisch laichreif. Er kann maximal eine Länge von vier Meter und ein Gewicht von 300 Kilogramm erreichen. Der weiße Heilbutt ist der Riese unter den Plattfischen. Ein Artverwandter ist der kleinere schwarze Heilbutt (lat. Reinhardtius hippoglossoides), der nur bis zu 120 Zentimeter lang und 15 Kilogramm schwer wird und den Namen wegen seiner dunklen Färbung erhielt.
Aussehen/Erkennungsmerkmale
Der Heilbutt hat im Vergleich zu anderen Plattfischen einen relativ schmalen Körper und ist rechtsseitig. D. h. bei Sicht auf die dunkle Oberseite zeigt der Kopf nach rechts. Die Rückenflosse beginnt bereits über dem oberen Auge, und die Seitenlinie ist im vorderen Drittel stark gebogen. Die zweispitzig und halbmondförmig angeschnittene Schwanzflosse kann eine tödliche Waffe sein; mit einem Schlag kann sie auch größere Fische betäuben und sogar töten. Die Färbung der Oberseite ist dem Meeresboden angepaßt. Die Unter seite ist rein weiß, bei älteren Tieren auch mit fleckigen Zonen versehen. Sein naher Verwandter, der schwarze Heilbutt, weist beidseitig eine dunkle Farbe auf.
Herkunft
Die eigentliche Heimat des Heilbutts sind die südarktischen Kaltwassergebiete mit hohem Salzgehalt. Er lebt in diesen subarktischen Gebieten von Ostkanada bis Grönland, von Island bis Murmansk, von Norwegen bis in die Biscaya. Markierungsversuche zeigten, daß einzelne Tiere oft sehr weite Wanderungen unternehmen.
Fangmethoden
Der große Heilbutt ist nur schwer mit den üblichen Fangmethoden der Fischerei zu fangen. Zum Teil werden Grundschleppnetze verwendet, an Laichplätzen werden z. T. spezielle Heilbutt-Netze ausgesetzt. Der Heilbuttfang wird hauptsächlich mit Langleinen betrieben, die hinter den Fangschiffen hergezogen werden.
Namensgebung
Noch im 18. Jahrhundert galt dieser Plattfisch als der „Heilige Butt“ – der Wortstamm „Heil“ im Namen könnte aus jener Zeit erhalten geblieben sein. Es gibt noch eine andere Erklärung für das Wort „Heil“ in dieser Fischbezeichnung. So gilt die Umform „Heil“ im Skandinavischen als „hell“ – so könnte es sich auch um die Benennung eines „Hell-Butts“, eines Fisches mit weißem Schuppenkleid, handeln.
Wirtschaftliche Bedeutung
Heilbutt ist begehrt und fände einen bedeutenden Absatzmarkt. Aber das Angebot ist angesichts der geschrumpften Bestände begrenzt und die wirtschaftliche Bedeutung geringer als es aus Sicht der Nachfrage möglich wäre.
Schonmaßnahmen
Das langsame Wachstum des Heilbutts und seine späte Reife haben dazu geführt, dass zu viele kleine und unreife Fische angelandet wurden. Aus diesem Grunde wurden – besonders von norwegischer Seite – Schonmaßnahmen eingeführt, und zwar durch Festlegen von Laichschonbezirken und Mindestfangmaßen.
Copyright:
Fisch-Informationszentrum e.V. (FIZ)
Große Elbstraße 133
22767 Hamburg
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