
Aus unserem Sortiment:
- Art. 10086
QSFP Makrele 1-200g 3kg/Ki
Scomber japonicus
Nord-Ost-Atlantik
- Art. 10112
Makrele rund FR
Scomber japonicus
- Art. 10483
Makrele (ausgenommen)
Scomber scombrus
gefangen im Nord-Ost Atlantik,
FAO 27 IVc, VIIc,d, VIIh
- Art. 10319
MSC Makrelenfilet ger
gemischt SAND
Scomber scombrus
gefangen im Nordostatlantik,
FAO 27 II, III, IV, V
- Art. 10369
MSC Makrele ger 2,5kg/ki SAND
Scomber scombrus
gefangen im Nord-Ost-Atlantik
- Art. 10370
MSC Makrele ger 4kg/Ki SAND
Scomber scombrus
gefangen im Nordostatlantik,
FAO 27 II, III, IV, V
- Art. 10375
MSC Makrelenfilet ger
Natur SAND
Scomber scombrus
gefangen im Nordostatlantik,
FAO 27 II, III, IV, V
- Art. 10376
MSC Makrelenfilet ger
Pfeffer SAND
Scomber scombrus
gefangen im Nordostatlantik,
FAO 27 II, III, IV, V
- Art. 10728
Makrelenfilet ger Pfeffer
Scomber scombrus
FAO 27, Nordostatlantik,
Schleppnetz
- Art. 11197
Makrelenfilet ger Natur
Scomber scombrus
FAO 27, Nordostatlantik,
Schleppnetz
- Art. 11940
Makrelenfilet ger gemischt
gefangen im NO Atlantik
- Art. 15947
Makrele ger 2,5kg/Ki
gefangen im NO Atlantik
Makrele
Scomber scombrus (LAT.), Mackerel (GB), Maquerot bleu (F)
Lebensweise
Makrelen werden zu den Thunfischartigen gezählt. Eine biologische Besonderheit der Makrelen: Ihnen fehlt die Schwimmblase. Das macht sie sehr beweglich und hilft ihnen, sich zu schützen. So können Sie ihren Feinden, z. B. Dornhai, Heringshai, Thunfisch oder Delphin, blitzschnell ausweichen, größere Tiefen aufsuchen oder aus der Tiefsee rasch an die Oberfläche stoßen. Makrelen gehören zu den Schwarmfischen und halten sich meist nahe der Wasseroberfläche auf. Während der winterlichen Ruhezeit nehmen sie keine Nahrung auf. Ab Frühjahrsbeginn leben sie von Plankton (Flügelschnecken, Kleinkrebse). Nach der Laichzeit im späten Frühjahr und Sommer steigt der Nahrungsbedarf sprunghaft an. In Gruppen machen sie dann Jagd auf die Brut der Heringe, Sprotten, Dorsche, Wittlinge und Sandspierlinge. Dabei ziehen die Makrelen zusammen mit den Heringsschwärmen über breite Strecken. Makrelen können bis zu 50 Zentimeter lang und 11 Jahre alt werden.
Aussehen/Erkennungsmerkmale
Wegen ihrer torpedoartigen Körperform wird die Makrele oft als der eleganteste Konsumfisch bezeichnet. Sie ist langgestreckt und stromlinienförmig gebaut. Weitere Kennzeichen sind die stark gegabelte Schwanzflosse, die glänzend grünblaue Färbung und die Querstreifen auf dem Rücken. Die grünblaue Farbe wechselt nach dem Tod der Makrele sehr schnell in ein reines Blau bis Blauschwarz. Die Flanken schimmern perlmuttfarben, die Bauchseite ist weiß. Der gesamte Körper ist mit festen kleinen Schuppen besetzt. Wie bei allen Artverwandten dieser Gattung stehen hinter der zweiten Rücken- und der Afterflosse je fünf einzelne kleine Flossen, „Flössel“ genannt.
Herkunft
Die Tiefseekante der Nordsee ist die Begrenzungslinie des Lebensraums der Makrele, die zu den Atlantikfischen zählt, obwohl sie warme Gewässer bevorzugt. Vom Nordkap entlang der europäischen Atlantikküste einschließlich der Nordsee und westlichen Ostsee bis ins Mittelmeer tritt sie in verschiedenen Unterarten auf. Sie kommt in amerikanischen Gewässern vor, und in den Subtropen gesellt sich ihr noch die artverwandte – etwas kleinere – spanische Makrele hinzu.
Fangmethoden
Hauptfanggerät der Makrelenfischerei ist das Schleppnetz, das in den letzten Jahrzehnten technisch auch für den Einsatz in größeren Tiefen weiterentwickelt wurde. Zur Schonung von Jungfischen, die für die langfristige Bestandserhaltung besonders wichtig sind, empfehlen Wissenschaftler größere Netzmaschenweiten, durch die die Jungfische hindurchschlüpfen können. Ende Oktober 1997 einigten sich die für die Fischerei zuständigen EU-Minister auf eine Neufassung der Verordnung über technische Maßnahmen zum Schutz der Bestände. In der Makrelenfischerei sind neben dem Schleppnetz auch Ring- und Strandwaden, Bundgarn und Schleppangeln von Bedeutung. Da ausgewachsene Makrelen nach allem was glänzt schnappen, hat sich die Makrele auch zu einem beliebten Hochseeangelfisch entwickelt, was allerdings mehr von sportlicher als wirtschaftlicher Bedeutung ist.
Wirtschaftliche Bedeutung
Für die Fischwirtschaft sind Makrelen wegen ihrer Beliebtheit beim Verbraucher nach wie vor von wirtschaftlicher Bedeutung. Ein Rückgang der Anlandungen aufgrund überfischter Bestände und/oder von Fangbeschränkungen ist daher für beide Seiten äußerst schmerzlich. Dennoch ist die Makrele immer noch unter den ersten 10 in der Rangskala der beliebtesten Speisefische zu finden.
Copyright:
Fisch-Informationszentrum e.V. (FIZ)
Große Elbstraße 133
22767 Hamburg
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