
Aus unserem Sortiment:
- Art. 10406
Red Snapper 0,5-1kg
Lutjanus malabaricus
- Art. 11274
Red Snapper 2-5kg
Lutjanus malabaricus
gefangen im Indischen Ozean
- Art. 12081
Kaisersnapper ausg
1-2kg/Stk frisch
Lutjanuns sabae
gefangen im Indischen Ozean
- Art. 12230
Red Snapper 1-2kg
Lutjanus malabricus
- Art. 12242
Yellow Tail Snapper
0,3-1kg ausgenommen
Wildfang, Brasilien
Ocyurus chrysurus
- Art. 11173
Red Snapperfilet mH 3-800g
Lutjanus malabaricus
gefangen im Indischen Ozean
- Art. 11607
Kaisersnapperfilet mH 3-600g
Lutjanuns sabae
gefangen im Pazifischen Ozean
- Art. 35390
Red Snapperfilet mH 3-800g rf
Lutjanus spp., FAO 57
- Art. 10566
Red Snapper Filet
90-110g portioniert Tk
Lutjanus malabaricus
gefangen im pazifischen Ozean
- Art. 11300
Red Snapper Filet Tk
lutjanus malabaricus,
gefangen im Pazifischen Ozean
- Art. 11709
King Snapperfilet mit Haut
geschuppt Gastro FP
Lutjanidae spp.
FAO71 / Paz.Ozean
- Art. 14038
Kaisersnapperfilet mit Haut
160-200g TK
Lutjanuns sabae,
gefangen im Pazifischen Ozean
- Art. 16518
Red Snapper Filet 1kg/Bt Tk
lutjanus malabaricus,
gefangen im Pazifischen Ozean
Schnapper, Roter Schnapper, Red Snapper
Lutjanidae (LAT.), Red snapper (GB), Vivaneau campèche (F)
Lebensweise
Schnapper ist die Bezeichnung für die große Fischfamilie der Lutjaniden, die ca. 185 Arten umfasst und die in praktisch allen subtropischen Meeren vorkommen. Sie zählen zur sehr artenreichen Ordnung der Barschartigen. Es sind Raubfische, die sich überwiegend von Fischen und Krebstiere, z. T. aber auch von Plankton ernähren. Ihre Nahrung erbeuten sie durch plötzliches Zupacken, worin auch der Name begründet ist. Die größten Vertreter werden bis zu einem Meter lang und über 20 Kilogramm schwer. Je nach Art können sie zwischen 4 und 21 Jahre alt werden. Der bekannteste (wenn auch nicht am meisten gehandelte Vertreter dieser Familie) ist der unter dem wissenschaftlichen Namen Lutjanus campechanus bekannte „Nördliche Schnapper“; nur diese Art darf in den USA unter dem Namen „Red Snapper“ gehandelt werden. In Deutschland ist die Handelsbezeichnung „Red Snapper“ oder auch „Roter Schnapper“ nur für die Art Lutjanus malabaricus zugelassen. Für alle anderen Arten lautet die zulässige Handelsbezeichnung „Schnapper“ oder auch „Snapper“. Landläufig werden knapp ein Dutzend Arten, deren Körper eine rote oder bräunliche Grundfärbung aufweist, als „Red Snapper“ bezeichnet. Die „Red Snapper“ sind wie alle Schnapper Riffbewohner. Sie leben in tropischen und suptropischen Gewässern in Tiefen zwischen 10 bis 190 Meter. Die erwachsenen Fische leben in der Tiefe über steinigem Boden, während die Jungfische flacheres Wasser in der Regel mit sandigem oder schlickigem Untergrund bevorzugen. Hauptnahrung dieser Raubfische sind Fische, Garnelen, Krebse, Schneckenwürmer, Tintenfische und einige Planktonarten. In der Literatur wird darauf hingewiesen, dass der Verzehr von Schnapper-Fleisch die sogenannte „Ciguatera-Toxikos“ (u. a. mit Durchfall und Erbrechen) auslösen kann, die möglicherweise von der Cigua-Schnecke, einem Beutetier des „Red Snapper“, verursacht wird.
Aussehen/Erkennungsmerkmale
Wichtigste Erkennungsmerkmale der Schnapper sind ihr dreieckiger Kopf mit einem tief gespaltenen Maul, das auch die Aufnahme relativ großer Beutetiere ermöglicht, sowie die konkav ausgekehlte Schwanzflosse. Charakteristisch sind außerdem die übergroß wirkende „Hasenzähnchen“ im Maul, mit denen sie ihre Beute sicher festhalten können. Zeichnung und Färbung des Körpers sind je nach Art verschieden.
Herkunft
Alle auf dem deutschen Markt angebotenen Schnapper werden importiert. Hauptverbreitungsgebiet ist der indopazifische Raum sowie die warmen Zonen des Westatlantiks von Carolina bis Brasilien mit Schwergewicht Karibik.
Wirtschaftliche Bedeutung
Für den Fischverbrauch der Deutschen spielen Schnapper keine gewichtige Rolle – in den USA dagegen ist der „Red Snapper“ Marktführer unter den Speisefischen und Synonym für guten Fisch. Was seine Dominanz ausmacht: Er vereint in sich alle Vorzüge, die der nordamerikanische Konsument verlangt: festes, trockenes, weißes Fleisch, einfache Handhabung (er besitzt nur wenige und große Gräten), und er eignet sich für alle Garmethoden. Diesen Vorzügen verdankt der „Red Snapper“ auch seine wachsende Beliebtheit bei deutschen Verbrauchern. Aus den Fangstatistiken liegen nur wenig aktuelle und verläßliche Informationen vor. Fest steht aber, dass diese Fischart in amerikanischen Gewässern stark genutzt wird und Maßnahmen zu ihrem Schutz eingeleitet wurden. Auch die Garnelenfischerei, die als Ursache für die Zerstörung von Jung-Snapper-Beständen erachtet wird, wurde eingeschränkt. – Eine ausgeprägte Fangsaison gibt es nicht, der „Red Snapper“ wird praktisch ganzjährig angeboten.
Copyright:
Fisch-Informationszentrum e.V. (FIZ)
Große Elbstraße 133
22767 Hamburg
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