
Aus unserem Sortiment:
- Art. 10100
Calamaretti
60-100g Stück
Loligo spp.
gefangen im Südwestatlantik,
FAO 41 Falkland Inseln
- Art. 10107
Calamar
3-500g Stück
Loligo vulgaris
gefangen im West Indischen Ozean,
FAO 51
- Art. 11267
Calamar groß
Loligo spp.
gefangen im Mittelmeer
- Art. 10096
Sepia geputzt
3-500g/Stk.
Sepia spp.
gefangen im Mittleren Ostatlantik,
FAO 34, Schleppnetz
- Art. 11628
Sepia geputzt
0,5-1,5kg/Stk.
Sepia spp.,
gefangen im Mittelmeer
- Art. 10103
Pulpo Mittelmeer
0,5-1,5kg Stück
- Art. 10105
Polipetti Mittelmeer
- Art. 11260
Pulpo
1,5-2kg/St.
Octopus spp.
gefangen im Mittelmeer
- Art. 11610
Pulpo
0,5-1kg/Stk.
Octopus spp.
gefangen im Mittlerer Ost Atlantik,
FAO 34 Mauretanien
- Art. 11612
Pulpo klein (Moscardini)
Octopus spp.
gefangen im Indischen Ozean,
FAO 51, 57, 58
- Art. 11376
Pulpo Tintenfisch Riesen
13 kg TK
- Art. 11377
Pulpo Tintenfisch TK
Kalmar, Sepia, Oktopus
Architeuthoidea, Loliginoidea Sepioidea, Octopoda (LAT.), Squid, Inkfish, Sea Arrow, Cuttlefish, Octopus, Poulp (GB), Calmar, Sèche, Poulpe (F)
Lebensweise
Tintenfische gehören zu den wirbellosen Weichtieren und sind Kopffüßler mit acht oder zehn Armen (Octobrachia bzw. Decabrachia). Sie sind ausnahmslos Räuber, und die meisten sind äußerst schnelle Schwimmer, die es mit jedem Fisch aufnehmen. Wenn sie blitzschnell aus ihrer Mantelhöhle Wasser durch den röhrenförmigen Trichter auspressen, schießen sie torpedoartig davon. Sie haben ein gut ausgebildetes Gehirn, sind intelligent und lernfähig. Einige Arten unternehmen bei ihren Jagdzügen längere Wanderungen. Bei Erregung und Gefahr können sie blitzschnell ihr Farbkleid wechseln und sich so tarnen oder ihre Feinde abschrecken. Großen Effekt erzielen sie im Gefahrenfall durch das Ausstoßen eines dunkelfarbigen Sekrets, der „Tinte“. In ihr verbergen sie sich entweder selbst oder sie hüllen ihren Feind in diese dunkle Wolke (irritieren z. T. damit auch den Geruchssinn des Gegners) und verschwinden. Kalmare schwimmen pelagisch zuweilen in kleineren Schwärmen („Schulen“) in allen Meeresgebieten. Bei gemächlichem Schwimmen verwenden sie ihre Flossen, wenn das Tempo erhöht werden soll, setzen sie ihren „Strahlantrieb“ ein. Sie fressen Krebse, Muscheln, Schnecken und kleine Fische. Sepien vergraben sich tagsüber im Boden, nachts jagen sie Krebse, Schnecken, Muscheln, Würmer, Seesterne und andere Bodentiere. Beim Schwimmen über dem Boden benutzen sie ihren Flossensaum, bei Gefahr setzen sie den „Rückstoß“ per Wasserstrahl ein. Der Oktopus lebt als Einzelgänger am Boden, oft in Felshöhlen. Auch er kann schwimmen, hält sich aber vorwiegend in Küstennähe auf und lauert in einem Versteck auf vorbeikommende Beutetiere. Tintenfische werden nur bis zu vier Jahre alt und sterben nach der Fortpflanzung. Bei der Paarung umgreift das Männchen das Weibchen hinter der Kopfregion und setzt sein Samenpaket ab. Die befruchteten Eier (2.000 Stück) legt das Weibchen innerhalb weniger Tage am Meeresboden in langen Schläuchen ab und befestigt sie büschelförmig an Steinen oder Muschelschalen. Nach wenigen Monaten schlüpfen die erst wenige Millimeter großen Jungtiere, die bereits wie erwachsene Tintenfische aussehen.
Aussehen/Erkennungsmerkmale
Tintenfische sind Kopffüßler, denn die acht bzw. zehn mit Saugnäpfen versehenen Fangarme sitzen am Kopf um die Mundregion. Die Tiere haben hochentwickelte Linsenaugen mit Iris, Pupille, Lidern sowie ein ebenso hochentwickeltes Gehirn. Der Körper ist untergliedert in den Kopf mit Armen und den Rumpf oder Mantel, der die Eingeweide sowie den Tintenbeutel enthält. Bei den Kalmaren ist der Mantel lang und schlank und trägt hinten beidseitig eine dreieckige Flosse. Von den zehn Fangarmen sind zwei zu langen, einziehbaren Fangarmen (Tentakeln) ausgebildet. Die übliche Mantellänge liegt zwischen 20 und 40 Zentimetern. Bei den Sepien ist der Mantel breiter und oval gestaltet. Der ganze Rumpf ist von einem Flossensaum umrandet. Auch bei ihnen sind zwei der zehn Arme zu langen, einziehbaren Fangarmen ausgebildet. Die übliche Mantellänge beträgt 30 bis 50 Zentimeter. Der Oktopus hat einen rundlichen, sackförmigen Körper. Er besitzt keine Flossen. Die acht kräftigen Arme sind eng an der Basis angebracht und erscheinen wie zusammengewachsen. Sein Gewicht kann etwa 25 Kilogramm erreichen.
Herkunft
Tintenfische sind mit ihren verschiedenen Arten in praktisch allen Meeren vertreten und werden von vielen Nationen befischt. Die in den Handel kommende Ware stammt zu über der Hälfte aus dem Pazifik, rd. ein Drittel aus dem Atlantik, der Rest überwiegend aus dem Indischen Ozean.
Fangmethoden
Kalmare werden in Küstennähe mit Reusen gefangen. Da die Tiere bei dieser Methode nicht verletzt werden, läßt sich hier die höchste Warenqualität erzielen. Darüber hinaus werden Schleppnetz, Laufleine und Stellnetz verwendet. Für den Fang von Sepien und Oktopus werden Zugnetze und Fallen eingesetzt.
Wirtschaftliche Bedeutung
Die Jahresfänge von Tintenfisch liegen bei über drei Millionen Tonnen (Kalmare ca. 2,5 Millionen Tonnen, Sepia ca. 230.000 Tonnen, Oktopus ca. 310.000 Tonnen). Nicht zuletzt dank neuer Verarbeitungs- und Zubereitungsmethoden zu Convenience-Gerichten hat die Nachfrage nach diesen Meeresfrüchten neue Impulse erhalten.
Copyright:
Fisch-Informationszentrum e.V. (FIZ)
Große Elbstraße 133
22767 Hamburg
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