
Aus unserem Sortiment:
- Art. 10029
Lachsforelle 1-2 kg ausg
Oncorhynchus mykiss
Aquakultur Frankreich
- Art. 10038
Lachsforelle 4-600g ausgenommen
Oncorhynchus mykiss
Aquakultur
- Art. 10905
Forelle Schwarzwald ausgenommen
Satrutta lacustris, Aquakultur Deutschland
- Art. 11216
Regenbogenforelle ausg.3-500g
Oncorhynchus mykiss
- Art. 11234
Regenbogenforelle 200-300g ausg
- Art. 11699
Bio Bachforelle
Salmo trutta fario
- Art. 11999
Lachsforelle 6-900g ausgenommen
Oncorhynchus mykiss
aus Aquakultur in Frankreich, Plouigneau
- Art. 10080
Lachsforellenfilet mH 250-350g
Oncorhynchus mykiss
aus Aquakultur in Frankreich, Bretagne, Teichwirtschaft
- Art. 11782
Forelle ganz ger 1,5kg/Ki
Salmo trutta
aus Aquakultur in Dänemark, Spanien, Teichwirtschaft
- Art. 15217
Forellendoppelfilet mH ger 125g
- Art. 15218
Forellenfilet oH ger 400g
- Art. 10296
Kaviar Forelle 100g/Gl
- Art. 11286
Forellenfilet 5kg Tk
Regenbogenforelle
Oncorhynchus mykiss (LAT.), Rainbow trout, Steelhead (GB), Truite arc-en ciel (F)
Lebensweise
Wie alle lachsartigen Fische – dazu gehören auch die Forellen – findet man viele verschiedene lokalen Rassen und Formen, die sich in Lebensweise und Körperform voneinander unterscheiden. Die drei Hauptarten sind See-, Bach-, und Regenbogenforelle. Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss): Sie war ursprünglich nur in Nordamerika in den Küstengebieten verbreitet. Heute wird sie in Deutschland als Süßwasserfisch gezüchtet, lebt aber zum Teil auch in freien Gewässern. Hauptnahrung sind Insekten, Krebse und kleinere Fische. Bachforelle (Salmo trutta fario): Sie liebt kalte, sauerstoffreiche und schnellfließende Gewässer bis in eine Höhe von 2.500 m über dem Meer. Als Hauptnahrung dienen den Bachforellen Insekten, Flohkrebse, kleine Schnecken und Würmer. Seeforelle (Salmo trutta lacustris): Sie lebt in sauerstoffreichen Seen bis in einer Höhe von 1.800 m über dem Meer. Zum Ablaichen wandert sie vom See in die Zuflüsse. Seeforellen werden auch gezüchtet. Sie ernähren sich von kleinen Fischen, Krebschen und Garnelen.
Aussehen/Erkennungsmerkmale
Die Regenbogenforelle ähnelt der Bachforelle in Körperform und Aussehen, ist aber stumpfer gebaut. Ihr Hauptkennzeichen ist ein breites, meist metallisch leuchtendes rotes Band entlang der Körperseiten. Kopf, Körper, Rücken- und Schwanzflosse sind mit zahlreichen dunklen Tupfen gezeichnet. Die Bachforelle erkennt man an ihren hellen, manchmal rot umrandeten Flecken auf den Seiten und den schwarzen Flecken auf dem Rücken. Sie mag Gebirgs- und Quellregionen von Flüssen und Bächen mit geröllartigem Kiesboden. Ihre Zeichnung und Farbe kann sich dem Hintergrund anpassen, so daß ihre Tarnung fast perfekt ist. Bachforellen werden nicht größer als 15–20 cm. Die Seeforelle unterscheidet sich von ihren Verwandten durch ihren torpedoförmigen, seitlich abgeflachten Körper. Forellen werden im Durchschnitt 4 bis 6 Jahre alt. Während die Bachforelle höchstens 20 cm lang wird, kann die Regenbogenforelle 70 cm lang und 7 kg schwer werden.
Lachsforelle – Forelle oder Lachs?
Zoologisch gesehen gehören Forellen zur Gruppe der lachsartigen Fische, den sogenannten Salmoniden. Die Bezeichnung „Lachsforelle“ ist jedoch keine biologische, sondern eine Handelsbezeichnung für große, rote Forellen (mit einem Gewicht über 1,5 kg). Alle Forellenarten können nämlich durch die Ernährung mit Bachflohkrebsen den natürlichen Farbstoff Astaxanthin aufnehmen, der ihrem Fleisch eine rötliche Färbung gibt. Durch spezielles Futter können auch gezüchtete Forellen diese Farbe bekommen.
Herkunft
Die Forelle kommt in ihren verschiedenen Arten und Unterarten weltweit vor. Sie lebt teilweise in freien Gewässern, wird aber zum großen Teil gezüchtet. Neben den skandinavischen Ländern sind für die Versorgung der deutschen Verbraucher mit gezüchteten Forellen Dänemark, Frankreich, Spanien und Italien von Bedeutung.
Fangmethoden
Forellen – insbesondere die Bach- und Seeforelle – werden gerne geangelt, vor allem in der Sportfischerei. In der Teichwirtschaft wird die Regenbogenforelle meist mit Netzen und Käschern aus den Teichen gefangen.
Wirtschaftliche Bedeutung
Die Forelle ist die bedeutendste Fischart der deutschen Binnenfischerei. (Jahresproduktion: rund 25.000 Tonnen). Etwa die gleiche Menge wird zusätzlich aus Importen auf den deutschen Markt gebracht.
Fische aus der Aquakultur –
notwendige Ergänzung für die menschliche Ernährung
Die Aquakultur spielt als Versorgungsquelle mit dem Nahrungsmittel Fisch eine wichtige Rolle. Die planmäßige Zucht von Speisefischen ist zwar keine Zukunftsalternative zum Fang wildlebender Fische, aber eine notwendige Ergänzung für die menschlichen Ernährung. Dazu der Bundesmarktverband der Fischwirtschaft, Hamburg: „Die Aquakultur bietet die große Zukunftschance, dass bei schonender Befischung der Meere und Binnengewässer der wachsende Bedarf an Fisch bei Menschen zu einem beträchtlichen Teil gedeckt werden kann.“
Copyright:
Fisch-Informationszentrum e.V. (FIZ)
Große Elbstraße 133
22767 Hamburg
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