pangasius

Aus unserem Sortiment:

  • Art. 11991
    Pangasiusfilet oH 2-400g rf
    Pangasius spp.,
    gefangen im indischen Ozean
  • Art. 10531
    Pangasiusfilet roh
    ohne Haut Tk glasiert
    Pangasius spp., Aquakultur
  • Art. 11008
    LEH Pangasiusfilet
    170-230g Gourmaitre
    Pangasius spp.
    aus Aquakultur in Vietnam,
    Teichwirtschaft
  • Art. 11298
    Pangasiusfilet Boourti TK
    1 Kg Vietnam
  • Art. 14045
    Pangasiusfilet oH
    120-170g Tk GM
    Pangasius Hypothalmus
  • Art. 14046
    Pangasiusfilet ohne Haut
    170-230g Tk Gourmaitre
    Pangasius Hypothalmus
    Aquakultur Vietnam
  • Art. 14064
    LEH Pangasiusfilet
    Hot <(>&<)> Spicy 1kg TK
    Hypophthalmus
  • Art. 10168
    Pangasius Medaillons Asia
    200g Tk
    Pangasius Hypothalmus
  • Art. 10190
    Pangasius Knusperli 1kg Tk
    Pangasius spp.,
    Aquakultur Vietnam
  • Art. 14037
    Pangasiusröllchen Natur
    40-70g Tk
    Pangasius Hypothalmus

Pangasius, Schlankwels

Pangasius spp., Pangasianodon spp. (LAT.), Pangasius (GB), Pangas, Poisson-chat du Mékong (F)

Lebensweise

Der Pangasius gehört zur großen Familie der Welse. Er wird auch Schlankwels, Riesenwels oder Haiwels genannt. Die Pangasii (der Plural von Pangasius) sind Süßwasserfische und leben in Flüssen und Seen in Südostasien. Geschlechtsreife Tiere wandern zum Laichen oft Hunderte Kilometer stromaufwärts. Ein Pangasius-bocourti-Weibchen produziert 50 000 bis 80 000 Eier, ein Pangasianodon hypophthalmus bringt es dagegen auf 500 000 bis zu 1 Million. Der Pangasius ist ein schnell wachsender Vegetarier, der zum Gründeln neigt, das heißt, er sucht sich seine Nahrung auch am Boden. Er wächst vergleichsweise schnell und kann eine Länge von bis zu 1,50 m erreichen.

Aussehen/Erkennungsmerkmale

Der Pangasius hat eine silbrig rosa Grundfarbe mit einem weißen Bauch. Sein Körper ist lang gestreckt und seitlich abgeflacht, er hat keine Schuppen. Am Ober- sowie am Unterkiefer befinden sich die für Welse typischen Bartfäden. Die Flossen sind dunkelgrau bis schwarz. Jungfische haben einen schwarzen Streifen entlang der Seitenlinie. Das Fleisch ist weiß bis zartgelb und hat kaum Gräten.

Herkunft

Pangasii sind zu finden in Flüssen und Seen von Thailand und Vietnam bis nach Kambodscha. Besonders bekannt sind sie aus dem Mekong-Delta und seinen Nebenflüssen, da dort seit 1994 die beiden wichtigsten Arten Pangasius hypophthalmus und Pangasius bocourti gezüchtet werden. Den Hauptanteil der Produktion in der Aquakultur trägt der Pangasiandon hypophthalmus. Er ist fettarm, benötigt geringere Sauerstoffmengen im Wasser, wächst schneller und wird daher für die Aufzucht und den Export bevorzugt. Die Aufzucht erfolgt entweder in Flussgehegen oder in Teichen. Dort wird der Vegetarier mit einem Trockenmischfutter aus Reisspelzen und Sojamehl sowie mit gekochtem Reis und Bananen gefüttert. In der Zucht wächst er in nur 6 bis 8 Monaten zu einem Schlachtgewicht von 1,5 bis 2 kg heran.

Wirtschaftliche Bedeutung

Der Pangasius ist ein Wachstumsmotor der vietnamesischen Fischwirtschaft. Er hat seinen Siegeszug um die Welt Mitte der 1990er Jahre angetreten, als den Vietnamesen die Aufzucht in Gehegen und Teichen gelang. In Europa ist der fettarme Pangasianodon hypohthalmus erhältlich, während der fettreichere Pangasius bocourti auf dem asiatischen Markt angeboten wird. Seitdem wird Pangasius auch in Deutschland immer beliebter und hat Klassiker wie Scholle und Karpfen in der Gunst der Verbraucher bereits überholt.