Miesmuscheln

Frische Miesmuscheln richtig zubereiten

Miesmuscheln bekommen Sie lebend oder bereits gegart und gefroren. Lebende Muscheln sollten beim Kauf größtenteils geschlossen sein und leicht nach Seewasser duften. Fischiger oder Ammoniak-Geruch deuten auf verdorbene Ware. Klassisch zubereitet werden sie mit Schale in einem Sud aus Weißwein, Lorbeer, Zwiebeln, Knoblauch und Estragon: So werden sie einige Minuten mit geschlossenem Deckel gekocht. Dabei öffnen sich die Miesmuscheln im dampfenden Sud. Etwas Petersilie darüber und fertig! Mit Baguette und Meersalzbutter oder cremiger Hollandaise französisches Savoir Vivre auf dem Teller! In Belgien liebt man die kleinen Schätzchen „à la bière“, mit einem Schuss besten belgischen Bieres gedämpft. Serviert werden die „Moules frittes“, wie in Frankreich, mit knusprigen Pommes frites. An Nord- und Ostseeküste wird der Sud mit Suppengemüse, Zwiebeln, Petersilie und Lorbeer angesetzt. Oder versuchen Sie die mediterran inspirierte Variante mit Tomaten, Fenchel und Olivenöl. Ein Sud aus Ingwer, Lauchzwiebeln, Chili und Knoblauch spielt mit asiatischen Aromen und fügt Schärfe hinzu. Egal wie, das zarte orangegelbe Muskelfleisch mit feinwürzigen Aromen von Meer, Salz und Algen ist eine schmackhafte Delikatesse und passt auch hervorragend zu Paella, Pastagerichten, Fischsuppen und -eintöpfen.

Unser Profi-Tipp zu Miesmuscheln

Sie sollten vor der Zubereitung darauf achten, dass die Muschelschalen geschlossen sind, denn nur lebende Muscheln können die Muskelkraft aufbringen, um die Schale zu schließen. Klopfen Sie kurz und fest  auf die leicht geöffneten Muscheln – sollten sie sich nicht schließen, verwenden Sie sie nicht! Andererseits sollte sich die Schale nach dem Kochen unbedingt geöffnet haben. Falls nicht, könnte die Muschel schon vor dem Kochen tot gewesen sein und die Schale nur verklemmt oder verklebt.

Frische Miesmuscheln: Der Geschmack von Meer und Algen im FrischeParadies

Sie sind das „Fast Food“ der feinen Küche: Die blauschwarzen Muscheln aus den Gezeiten- und Schelfbereichen der Meere. Im dampfenden Sud einfach zubereitet, sind sie in wenigen Minuten genussfertig und begeistern mit ihren Geschmack nach Meer. Dabei setzen unsere QSFP Miesmuscheln besondere Maßstäbe: Sie werden vor der Küste der Bretagne bestandsschonend und nachhaltig von handwerklich betriebener Fischerei angelandet, und gelangen handverlesen und in kürzester Zeit in den Verkauf. In unübertroffener Qualität kommen Sie so in den Genuss der Muscheln, die gar nicht so „mies“ drauf sind, wie ihr Name besagt. Der leitet sich aus der mittelhochdeutschen Bezeichnung für Moos ab und ist auf ihren Lebensbereich zurückzuführen, der durch Algenbesatz an Moos erinnert. So wurde aus der Moosmuschel im Laufe der Zeit der die Miesmuschel, auch Pfahl- oder Blaumuschel genannt. Miesmuscheln wurden schon in der Antike gezüchtet. Die anpassungsfähigen Tiere kommen im gesamten Mittelmeerraum, am Nordatlantik und an der Nordseeküste vor. Die jungen Muscheln werden wild gefangen und zum Heranwachsen in gesicherten Kulturbänken untergebracht. Dort wachsen sie in Gruppen im Strömungsbereich der Gezeiten, dank ihres „Superklebers“ fest verankert an Seilen, Pfählen oder künstlich angelegten Muschelbänken, sogenannten Bouchots. Die Bouchot-Muscheln gelten als qualitativ besonders herausragende Köstlichkeiten.