Rezepte

Geschmorte QSFP Ur-Lammschulter auf Frühlingsgemüse mit Tomatenpolenta

für 4 Personen

1 x QSFP Ur-Lammschulter oder ca. 2 kg ausgelöste Lammkeule
4 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
je 1/2 Bund Thymian und Rosmarin
0,5 l Lammfond
8 Stangen weißer Spargel, geschält
1 Bund Frühlingszwiebeln
500 g Karotten

1/2 Brokkoli
Gemüsefond
250 g Instant Polenta
1 l Gemüsefond
4 getrocknete Tomaten, klein geschnitten
Zusätzlich benötigen Sie:
Olivenöl Extra Vergine
Butter
Zucker, Meersalz, frisch gemahlenen Pfeffer
Tomatenkonzentrat TOMAMI Tomate

ZUBEREITUNG

Lammschulter mit Salz und Pfeffer würzen. Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. In einem Bräter Olivenöl, die Zwiebelringe, Knoblauchzehen im Ganzen, Thymian und Rosmarin dazugeben. Die Schulter darauf legen, mit 0,5 l Fond begießen und bei 200 °C Umluft in den Ofen geben. Nach etwa 30 Minuten Bräunen, die Temperatur auf 120 °C senken (nach etwa 40 Min. sollte die Schulter goldbraun sein). Mit dem Fond immer wieder übergießen und 2,5 Stunden schmoren lassen. Schulter aus dem Bräter nehmen und auslösen. Anschließend die Zutaten aus dem Bräter durch ein Sieb drücken und die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken. Spargel und Frühlingszwiebeln in ca. 3 cm große Stücke, Karotten in ca. 0,5 cm breite Stücke schneiden. Brokkoliröschen abteilen. In einer Pfanne Butter erhitzen, Gemüse darin mit einer Prise Zucker anschwitzen. Etwas Gemüsefond hinzugeben, erwärmen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gemüse bissfest garen. Gemüsefond zum Kochen bringen, Polenta dazugeben und für ca. 2 Min. köcheln lassen. Wenn alle Flüssigkeit aufgesogen ist, die getrockneten Tomaten hinzufügen und mit Tomatenkonzentrat abschmecken..

...wir wünschen guten Appetit!

WEINEMPFEHLUNG

2009 Caburnio, Tenuta Monteti - Italien

„Hier gab es nichts, außer Grasland und ein heruntergekommenes Haus.“ Paolo Baratta und seine Frau Gemma suchten Jahre in der Toskana nach einem Ort wie diesem. 1998 wurden Sie in der südlichen Maremma fündig und 1999 legten die Bagger los. Im Jahr 2004 wurde der erste Jahrgang vinifiziert, der wiederum erst drei Jahre später auf dem Markt erschien. Während der Bodenarbeiten wurden riesige Felsbrocken ausgegraben. Diese fanden nicht nur einen Platz auf dem Weingut, sondern auch auf dem Etikett. Die Palette der Weine die produziert werden ist überschaubar – es sind „nur“ zwei: der Monteti und der Caburnio. Dieser Wein besteht aus 65 % Cabernet Sauvignon, 25% Alicante und 10% Merlot, was sich von Jahr zu Jahr nur minimal unterscheidet. 50 % werden in Stahl und 50 % in französischen Eichenfässern ausgebaut. 30 % der Fässer sind neu, 70 % sind Fässer aus Zweit- und Drittbelegung. In der Nase findet man Aromen von Rosen, Beeren,Pfeffer und schwarzen Oliven. Tief im Geschmack mit klarer Beerenfrucht. Der Abgang erfrischt den Gaumen.

Wein des monats