Aussehen

Störe haben einen lang gestreckten Körper. Die Schwanzflosse ist unsymmetrisch und der Kopf läuft zum Maul hin sehr spitz zu. Das Gesamtbild ist dem von Haien ähnlich, was durch die Mischform des Störs zwischen Knochen- und Knorpelfischen zurückzuführen ist. Seine Farbpalette reicht von schwarz über grau bis hellbraun.

Lebensweise

Seit ca. 200 Millionen Jahren gibt es bereits Störe. Damit sind sie die ältesten Süßwasserfische der Welt. Es gibt reine Süßwasserarten, die die ursprünglichsten sind, wie den Sterlet oder den sibirischen Stör. Zu den etwas jüngeren Arten, die im Süßwasser schlüpfen, im Salzwasser leben und erst zum Laichen wieder ins Süßwasser zurückkehren, gehören der Beluga oder der Russische Stör.

Wilde Störe werden, je nach Art erst nach 10 bis 20 Jahren geschlechtsreif. Zur Hauptnahrung von Stören gehören Weichtiere wie Schnecken sowie Krebstiere und Insektenlarven. Der Belugastör jagt jedoch aktiv nach kleinen und auch großen Fischen wie Karpfen oder Hechten.

Herkunft

Der Stör war ursprünglich in allen Küstengewässern der nördlichen Halbkugel heimisch. Die Bestände sind jedoch nahezu ausgerottet, da die Wanderwege der Störe verbaut, Gewässer verschmutzt und überfischt wurden. Seit vielen Jahren werden einige Störarten wie der Beluga, Ossietra, der Sibirische und der Russische Stör in Aquakultur in Israel, am Kaspischen Meer, in Uruguay oder in Italien gezüchtet. Hintergrund ist hier allerdings hauptsächlich die Kaviarproduktion.

Geschmack

Im Gegensatz zu den meisten Süßwasserfischen ist das Fleisch des Störs relativ geschmacksneutral. Das Fleisch ist eher fest und daher sehr gut zum Grillen, Braten oder Dünsten geeignet. Es verträgt kräftige Gewürze und Aromen und schmeckt außerdem geräuchert wunderbar.

Aus unserem Sortiment

  • Stör
  • Stör geräuchert
  • Stör Kaviar