Aussehen

Der Zander ähnelt, trotz seiner Barsch-Familie, im Aussehen und in seinem Jagdverhalten eher dem Hecht. Die schlanke Körperform und die mit starken Stachelstrahlen versehenen, deutlich getrennten Rückenflossen, sind die herausstechenden Merkmale des Zanders. Die Färbung des Fisches ist leicht grünlich. Dunkle, am Rücken verlaufende Fleckenreihen, die ...

sich auch über Flossen und Schwanz fortsetzen, verzieren ihn mit einem interessanten Muster. In Reihen sind die scharfen Fangzähne des Zanders in dessen Maul verteilt. Da jedoch Maul und Magen relativ klein sind, muss sich der Zander bei seiner Jagd mit kleineren Fischen begnügen.

Lebensweise

Der Zander ist auch in Deutschland heimisch. Als Süßwasserfisch gehört er zur Familie der Barsche. Zander haben besonders hohe Ansprüche an die Umweltbedingungen unter Wasser. Er bevorzugt getrübte Gewässer, der Wassergrund sollte hart sein und die Seen und Flüsse, in denen er zu finden ist, dürfen im Sommer sogar höhere Wärmegrade aufweisen. Der Zander ist ein Raubfisch und jagt bevorzugt Stinte, eine kleine Fischart, aber auch Krebse und Kleinlebewesen. ...

Aufgrund seines großen Appetits wächst der Zander recht schnell und erreicht in der Regel nach einem Jahr und günstigen Lebensbedingungen eine Länge von 10 bis 15 Zentimeter. Mit drei Jahren, bei etwa 25 Zentimetern, werden die Fische geschlechtsreif und die Weibchen legen zwischen April und Mai mehrere hunderttausend Eier in Ufernähe oder im Flachwasser ab. Zander werden üblicherweise zwischen 40 und 130 Zentimetern lang und bis zu zehn Kilogramm schwer.

Herkunft

Zunächst nur in Ost- und Nordeuropa verbreitet, lebt der Zander mittlerweile auch in Seen und Flüssen in ganz Mitteleuropa. In salzarmen Teilen der Ostsee gibt es zudem den sogenannten Haff-Zander. Außerdem ist Zander vom Aralsee über das Schwarze Meer bis in die oberen Teile der Donau sowie im ungarischen Balatonsee zu finden. In Nordeuropa ist er auch in einigen Regionen Finnlands und Schwedens heimisch. ...

Zum Zander-Fang werden Reusen, Angeln, Zug- und Stellnetze verwendet. Zander sind in gewissen Teilen der Welt bestandsgefährdet. Daher gibt es in Deutschland strenge Schonzeiten, in denen sich die Zanderbestände während der Laichzeit erholen können. Zander-Jungfische bis zu einer Länge von 35 und 40 Zentimetern sind in den meisten europäischen Ländern geschützt und dürfen von der Fischerei oder von Anglern nicht gefangen, sondern müssen ins Gewässer zurückgegeben werden.

Geschmack

Zander hat einen sehr feinen Geschmack, der milder ist als der des Hechts. Das fettarme Fleisch ist weiß und fest. Zanderfilet ist nahezu grätenfrei und lässt sich wunderbar braten oder dünsten. Mit milden oder kräftigen Aromen harmoniert der Zander und ist mit frischen Kräutern zubereitet eine absolute Delikatesse. Es empfiehlt sich, Zanderfilets immer mit Haut zuzubereiten, da diese schön kross wird und wunderbar schmeckt.

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