Exotische Früchte im FrischeParadies: Unser Thailand-Sortiment

Wie eine prächtige Symphonie verführt die Vielfalt der exotischen Obst- und Gemüsesorten aus unserem Thailand-Sortiment die Sinne. Das Zusammenspiel von leuchtenden Farben, überwältigenden Wohlgerüchen, ungewöhnlichen Texturen und faszinierenden Aromen lädt zum Entdecken und Genießen ein! Mit köstlichen Passionsfrüchten, knackigen Frühlingszwiebeln, frischem jungen Ingwer, faszinierenden Judasohren, herzhaften grünen Papaya und der wunderbaren Wok-Gemüse-Thai-Mischung aus Mini-Mais, Spargelspitzen und Shiitake können Sie sich auf paradiesische Geschmacksexplosionen freuen!

Passionsfrucht: Fernöstlich köstlich

„Die Passionsfrucht ist ein Rezept an sich!“ behaupten ihre Liebhaber:innen. Die Exotin mit ihrer purpur- bis rotviolettfarbenen, leicht schrumpeligen, lederartigen Schale ist fast tennisballgroß und nicht zu verwechseln mit ihrer großen Schwester, der gelb-grünen säuerlichen Maracuja. Ursprünglich in Brasilien beheimatet, wird die Kletterpflanze mittlerweile weltweit in tropischen Regionen angebaut. Ihr Name entsprang der Fantasie eines Jesuitenforschers, der im 17. Jahrhundert meinte, Ähnlichkeiten zwischen der Blume und religiösen Symbolen der Passionsgeschichte zu entdecken: so erinnerte ihn ihre Blüte an die Anwesenheit von 10 Aposteln während der Kreuzigung.
Mit ihrer erfrischend fruchtigen Saftigkeit zaubert die Passionsfrucht ein tropisches Feuerwerk auf Ihren Gaumen, mit süßen exotischen Aromen und milder Säure. Ihre Schale ist nicht essbar, doch ihr goldorangenes geleeartiges Fruchtfleisch mit den kleinen, schwarzen, knusprigen Kernen kann wie eine Kiwi genussvoll ausgelöffelt werden. Ihr Aroma entfaltet sich großzügig in der kreativen Küche, beim Mixen wunderbarer Säfte, Smoothies oder Cocktails wie dem „Maipirinha“ genauso wie für aromatische Vinaigretten und Soßen. Sie perfektioniert luftige Mousse oder fruchtigen Obstsalat, und bereichert Eiscremes oder feines Backwerk. Für Konfitüren oder Gelees können Sie die feinen Kerne einfach durch Passieren des Fruchtfleisches entfernen. Herzhaften Gerichten gibt die kleine Frucht eine bemerkenswert exotische Note. Sie harmoniert fantastisch mit Meeresfrüchten wie Austern und allen mageren oder fetten Fischen, aber auch mit Fleisch und Huhn. Die Passionsfrucht öffnet Ihnen die Tür zu kulinarischer Kreativität: Probieren Sie doch einmal gebratene Jakobsmuscheln mit einer Passionsfrucht-Vinaigrette, Kalbskotelett mit Passionsfrucht-Risotto oder unseren Rezept-Tipp: QSFP Zanderfilet mit Roter Bete, Passionsfrucht, Joghurt und Estragon – und genießen Sie diese wunderbare Aromakomposition!

Steckbrief der Passionsfrucht

Eigenschaften

  • rund | Ei oder Birnenförmig | violett grün braune Schale | geleeartiges grüngelbliches Fruchtfleisch

Herkunft

  • Thailand

Saison

  • ganzjährig

Geschmack

  • süß | sauer

Woran erkenne ich Qualität und wie kann ich Passionsfrüchte richtig aufbewahren?

Die runden Früchte sollten sich beim Kauf fest und schwer anfühlen. Ihre Schale darf etwas schrumpelig aussehen, denn das ist ein Zeichen ihrer Reife. Die Schale sollte unter dem Druck der Finger leicht nachgeben. Falls die Haut noch glatt ist, können Sie die Frucht einige Tage bei Raumtemperatur nachreifen lassen. Umso schrumpeliger die Haut, desto süßer das Innere. Allerdings sollten Sie sie dann nicht allzu lange lagern, damit das Fruchtfleisch nicht austrocknet. Vollreif ist sie im Kühlschrank oder in der kühlen Speisekammer bei ca. 10–12 Grad Celsius zwei bis drei Wochen haltbar.

Frühlingszwiebeln: Knackige Würze.

Die kleine Frühlingszwiebel bringt mit ihrem frischen Grün Farbe ins Essen! Sie wird auch unter den Bezeichnungen Lauch- oder Winterzwiebel angeboten und ist eng verwandt mit der Speisezwiebel. Ihre grünen Blätter trugen wahrscheinlich maßgeblich zu ihrer Namensgebung bei, denn trotz ihres frühlingshaften Namens ist sie das ganze Jahr über erhältlich. Sie findet besonders viele Liebhaber:innen bei Menschen, denen der Geschmack von Speisezwiebeln zu stark anmutet. Mit ihrem dezenten Zwiebelgeschmack und ihrer milden Schärfe erobert die junge knackige Frühlingszwiebel die Teller: Die weiße Knolle schmeckt fein und mild nach Zwiebeln, ihre charakteristischen langen, röhrenförmig hohlen, grünen Blätter erinnern geschmacklich eher an würzig-scharfen Schnittlauch.
Roh und in feine Ringe geschnitten, pimpen sie schlichte Butterbrote auf und runden Kräuterquarks, Salate, Suppen und gebratenen Reis mit ihrem besonderen Aroma ab. Aus der asiatischen Küche sind sie nicht wegzudenken und verfeinern Wok- und Pfannengerichte mit ihrer würzig-milden Schärfe. Sie können Speisezwiebeln wunderbar ersetzen und machen deshalb auch gebraten oder gedünstet in Kartoffel- und Eiergerichten, Currys oder Aufläufen eine gute Figur. Mit grünen Bohnen bilden sie ein Traumpaar! Allerdings sollte das Zwiebelgrün nicht zu lange gegart werden, da es sonst sein typisches Aroma verliert.

Steckbrief der Frühlingszwiebel

Eigenschaften

  • lang | schmale röhrenförmige Stängel

Herkunft

  • Thailand

Saison

  • ganzjährig

Geschmack

  • mild | Laucharoma

Woran erkenne ich Qualität und wie kann ich Frühlingszwiebeln richtig aufbewahren?

Achten Sie beim Einkauf darauf, dass die Zwiebeln lange, knackig grüne Blätter haben, die spitz zulaufen. Die weißen, zwiebelartigen Enden sollten unversehrt und nicht holzig sein.
In ein feuchtes Küchentuch gewickelt, halten sich die kälteunempfindlichen Frühlingszwiebeln im Gemüsefach des Kühlschrank etwa eine Woche. Alternativ können Sie sie mit den Wurzeln voran in ein mit etwas Wasser gefülltes Glas stellen. Wenn Sie das Wasser täglich erneuern, bleiben die Zwiebeln zwei bis drei Wochen frisch. Falls Sie nur die obere Hälfte des Grüns verwenden, wachsen sie sogar nach und können wenige Wochen später nochmals beerntet werden.

Judasohr: Das unentdeckte Kraftwerk.

Er wurde zum „Pilz des Jahres 2017“ von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie gewählt, und ist dennoch auf unseren Tellern weitgehend unterrepräsentiert. Grund genug, um seinem Schattendasein ein Ende zu setzen und ihm mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Der stiel- und hutlose Baumpilz in Form einer Ohrmuschel gehört zu den Gallertpilzen und wird seit Jahrtausenden in Asien für die Verwendung in der Küche, aber auch als geschätztes Heilmittel gezüchtet. Sein Geschmack ist nicht sehr ausgeprägt und kann dem Vergleich mit dem pilzigen Geschmack deutscher Waldpilze wenig entgegenhalten. Im Gegensatz zu diesen hat er keine feste Konsistenz, sondern fühlt sich ähnlich frischen Meeresalgen lappen- und gummiartig an, mit einer samtig wirkenden Oberfläche. Seine wertvollen Inhaltsstoffe dagegen machen ihn zum heimlichen Star!
Frische Judasohren sind sehr selten, meistens wird der Speisepilz in getrockneter Form angeboten und muss vor der Zubereitung eingeweicht werden. Der unverwechselbare Pilz passt hervorragend in Pilzmischungen, asiatische Wok- und Pfannengerichte, oder als Zutat in Eintopf oder Suppe. Als Saucen- oder Suppenpilz ist er perfekt, da er hervorragend die Aromen der Flüssigkeiten aufnimmt, in denen er zubereitet wird. Weniger geeignet ist er zum langen Braten oder Grillen, da er dabei zäh wird. Da es wenig Rezepte gibt, lassen Sie einfach mal Ihrer kulinarischen Fantasie freien Lauf und schaffen Sie neue spannende Kreationen mit dem ungewöhnlichen Pilz!

Steckbrief des Judasohr

Eigenschaften

  • ohrmuschelförmiges Aussehen | Fruchtkörper braun aderig | runzelig

Herkunft

  • ganzjährig

Saison

  • Thailand

Geschmack

  • mild | erdig

Woran erkenne ich Qualität und wie kann ich Judasohren richtig aufbewahren?

Frische Judasohren sollten nicht unangenehm riechen, keine untypischen Verfärbungen aufweisen und sich nicht zu weich oder schleimig anfühlen.
Sie sollten die frischen Judasohren trocken in einem kühlen Raum oder im Gemüsefach des Kühlschranks lagern: Je kühler der Aufbewahrungsort, desto länger die Haltbarkeit. Vor der Lagerung sollten Sie die Pilze nicht waschen.

Wok-Gemüse Thai-Mischung: Die drei Aromahelden.

Eine leckere Kombi aus drei Köstlichkeiten, die Ihre kulinarischen Kreationen auf eine schnelle und schmackhafte Weise zu einem echten Highlight machen können.
Die kleinen Mini-Maiskolben sind zart und knackig, mit süßlichem Aroma. Wir haben ihre wunderbare Vielseitigkeit bereits hier vorgestellt.
Ergänzt wird die geschmacksintensive Kombi durch Shiitake-Pilze, die nach dem Champignon zu den wichtigsten Speisepilzen der Welt gehören und mit besonderem Umami-Geschmack und fester Textur beeindrucken. In Asien gilt der Shiitake als „König der Pilze“ und ist eine der beliebtesten Zutaten der asiatischen Küche. Er wächst auf Totholz in den ostasiatischen Wäldern und wird seit Jahrtausenden nicht nur als Lebensmittel, sondern auch als Heilpflanze geschätzt. Das Aroma der Pilze verleiht nicht nur Ihren asiatisch inspirierten Gerichten eine besondere Note!
Die bleistiftdünnen zarten Spargelspitzen vollenden mit ihrer intensiven Würzigkeit und knackigen Textur als dritte Komponente der farbenfreudigen Mischung das Geschmackserlebnis. Freuen Sie sich über die köstliche saisonale Mischung zur Ergänzung von mediterranen oder asiatischen Wok- und Pfannengerichten, mit der Sie schnell und unkompliziert durchstarten können!

Steckbrief der Wok-Gemüse Thai-Mischung

Eigenschaften

  • Mischung aus Minimais | Spargelspitzen | Shiitake Pilze

Herkunft

  • Thailand

Saison

  • ganzjährig

Geschmack

  • mild | aromatisch

Woran erkenne ich Qualität und wie kann ich die Gemüsemischung richtig aufbewahren?

Beim Einkauf sollten Sie besonderes Augenmerk auf die knackige Frische der Maiskolben und Spargelspitzen legen. Die Shiitake sollten prall und saftig wirken, kaufen Sie keine Exemplare mit ausgetrockneten Schnittstellen.
Gut verpackt in Frischhaltefolie, hält sich das Wok-Gemüse im Gemüsefach Ihres Kühlschranks etwa zwei bis drei Tage.

Junger Ingwer: Die zarte Powerwurzel

Auch als Grüner Ingwer bekannt, verführt die frische, junge Ingwerwurzel durch ihren exotischen Aromen-Mix: Sie ist eines der beliebtesten und ältesten Gewürze der asiatischen Küche und unterscheidet sich vom größeren, herkömmlich im Handel erhältlichen Ingwer durch milde Schärfe und ihren sehr aromatischen, leicht zitronigen Geschmack. Durch den Siegeszug der japanischen Sushi-Küche wieder in den Mittelpunkt des kulinarischen Interesses gerückt, fand Ingwer bereits im Mittelalter durch Handelsreisende hierzulande eine große Verbreitung. Aufgrund seiner Schärfe war er aber lange Zeit wenig beliebt, und seine Knollen wurde weniger als Küchengewürz, sondern als Heilpflanze verwendet. 2018 wurde er als „Heilpflanze des Jahres“ gefeiert – mit dieser Auszeichnung wurde seinen ätherischen Ölen und anderen wertvollen Inhaltsstoffen ein hoher gesundheitlicher Stellenwert bescheinigt.
Das ostasiatische Gewächs aus der Familie der Gewürzlilien verleiht sowohl pikanten als auch süßen Gerichten eine frische, angenehme Schärfe. Dabei gilt: je jünger und frischer die Wurzeln, desto ausgewogener ist ihr Aroma-Schärfe-Verhältnis. Ungeschält und in Scheiben geschnitten, fein gehackt, gerieben oder durch die Knoblauchpresse gedrückt, in Chutneys, Currys oder Suppen zubereitet oder püriert für leckere Gewürzpasten, Tees und Säfte, bietet die junge, gelblich-weiße Wurzel intensive Geschmacksmomente. Übrigens: Ein Ingwershot ist ein echter Energiebooster! Und nicht nur in asiatischen Gerichten spielt der junge Ingwer seine kulinarische Stärke aus! Kochen mit dem vielseitigen Allrounder macht einfach Spaß: Ob in Gebäck wie köstlichen Ingwerkeksen, kandiert oder in Marmeladen und Gelees, mit Gemüse wie in Kohl-, Karotten- oder Kürbisgerichten oder in Kombination mit Fisch oder Fleisch. Er ergänzt die Säurenoten von Zitrusfrüchten und reduziert das Schweflige des Knoblauchs. Lassen Sie die starke Wurzel Ihre Sinne wecken!  
Küchentipp am Rande: Ingwer macht zähes Fleisch zarter, wenn er frisch zerdrückt in einer Marinade auf rohes Fleisch einwirkt.

Steckbrief des jungen Ingwer

Eigenschaften

  • fingerförmig | dünne weiß-gelbe essbare Schale | grüne längliche Spitzen

Herkunft

  • Thailand

Saison

  • ganzjährig

Geschmack

  • mild | aromatisch | schmackhaft

Woran erkenne ich Qualität und wie kann ich jungen Ingwer richtig aufbewahren?

Beim Einkauf sollten Sie darauf achten, dass der junge Ingwer eine glatte, feste Schale hat. Junger Ingwer sollte kühl und dunkel gelagert werden. Sie können die frische, ungeschälte Wurzel in feuchtes Küchenpapier wickeln und möglichst luftdicht in einem Frischhaltebeutel im Gemüsefach Ihres Kühlschranks etwa zwei bis drei Wochen lagern.

Grüne Papaya: Liebe auf den zweiten Biss.

Im Gegensatz zur honigartigen saftigen Süße der reifen Frucht, die wir bereits vorgestellt haben, ist die grünschalige Papaya mit ihren weißen Kernen und weißgrünem Fruchtfleisch auf den ersten Biss eher hart, säuerlich und etwas herb. In Europa ist der Genuss der grünen Frucht im Gegensatz zu den meisten asiatischen und südamerikanischen Ländern noch eine Seltenheit: Es gibt bislang wenig Rezepte, die ihre ungewöhnlichen kulinarischen Vorzüge angemessen in Szene setzen. Die unreif geerntete Frucht des Melonenbaumgewächses ist allerdings ein Star der thailändischen Küche und eine Grundzutat des traditionellen „Som Tam“: Schnell und einfach zubereitet, knackig frisch und mit intensiven, typisch asiatischen Aromen, ist dieser beliebte scharf-würzige Salat aus knackig grünen, dünnen Papaya-Julienne-Streifen, die im Mörser gestampft werden, Thai-Tomaten und -Chilis, Karotten, Palmzucker, gerösteten Erdnüssen, Knoblauch, Fischsauce, Limetten und Schlangenbohnen ein exotischer Genuss!
Die jungen grünen Papaya sind vielfältiger in der Zubereitung als gedacht: Sie können gekocht, gebraten oder in frischen Smoothies verzehrt werden und sind eine spannende Zutat für Reis- und Nudelgerichte, Currys, Chutneys und Desserts. Hier finden Sie unseren Rezept-Tipp für einen exquisiten Gaumenkick mit Papaya – nutzen Sie für die Zubereitung unbedingt mal die grüne Frucht!

Steckbrief der grünen Papaya

Eigenschaften

  • oval | birnenförmig | grüne Schale | weisses Fruchtfleisch | weiße unessbare Kerne

Herkunft

  • Thailand

Saison

  • ganzjährig

Geschmack

  • süß | aromatisch

Woran erkenne ich Qualität und wie kann ich grüne Papaya richtig aufbewahren?

Sie sollten beim Kauf darauf achten, dass Sie nur sehr feste grüne Papaya kaufen. Drücken Sie zusätzlich mit dem Finger auf die grüne Schale: Die Papaya sollte dem Druck nicht nachgeben. Die grünen Papaya reifen übrigens nicht nach! Für die Lagerung sollten Sie die Kerne entfernen und die Frucht in Folie eingewickelt im Kühlschrank bei etwa 12 Grad Celsius aufbewahren.

Mangos: Weich und aromatisch

Mmmmmh wie Mango! Die Königin der Mangos mit wunderbar süßem, intensiven Geschmack und zartem, saftigem Fruchtfleisch ist die thailändische Mango Nam Dok Mai. Sie zählt zu den exklusivsten ihrer Art! Ihre Form ist ungleich anderen Mangosorten auffällig mandelförmig mit goldgelber Schale und faserfreiem dunkelorangen Fruchtfleisch mit einer seidigen Textur. Aber Achtung: Weder ihre ledrige Schale, noch der große Mittelkern sind essbar.

Ihren Reifegrad überprüfen Sie am besten, indem Sie die Oberfläche sanft eindrücken – gibt die Frucht nach und verströmt ein intensives Mango-Aroma, ist der nächste Schritt einfach: Mango schälen, Kern entfernen, das Fruchtfleisch in Stücke schneiden und genießen!

Auch sonst können Sie mit Mangos großartige Kreationen zubereiten: Natürlich jede Menge süße, fruchtige Desserts wie Lassis, Fruchtsalate, Cremes und Eisspezialitäten, Marmelade, Saft, aber auch herzhafte Gerichte wie Mangochutneys, Curries und Salsas.
Eine fruchtige-würzige Mangosauce rundet viele asiatische Gerichte ab und leicht angegrillte Mangos passen hervorragend zu Grillfleisch und Meeresfrüchten!

Probieren Sie ein wunderbares Rezept eines asiatisch angehauchten würzig-scharfen Fischgerichts für das große Mango-Erlebnis: Seezunge mit Wok-Gemüse und Thai Mango-Salsa – wahnsinnig lecker!

Steckbrief der Mango

Eigenschaften

  • dünne gelbe Schale | oval | flache Form | gelbfleischig

Herkunft

  • Thailand

Saison

  • Februar - Juni

Geschmack

  • exotisch süß

Papaya Red Lady: Saftig-süß und fruchtig

Papayas zählen zu den Melonenbaumgewächsen, was ihnen den Beinamen „Baummelone“ einbrachte – botanisch gesehen gehören sie allerdings zu den Beeren. Erstaunlich, denn eine einzelne Frucht kann bis zu 6 kg wiegen und ist, je nach Sorte, kugel- oder birnenförmig.

Das reife Fruchtfleisch der Papaya Red Lady verführt mit ihrer appetitlich orangeroten Farbe zum sofortigen Genuss! Die schwarzen perlenförmigen Kerne, die Sie in der Fruchtmitte finden, sind übrigens ebenfalls genießbar und überraschen mit einem scharf-würzigen, kresseartigen Aroma. Mit ihnen können Sie Salate mit Crunch und Schärfe verfeinern oder sie, getrocknet und gemahlen, als Pfefferersatz nutzen. Einzig die Schale der Früchte ist ungenießbar.

Für den schnellen exotischen Kick halbieren Sie einfach die reife Frucht, entfernen die Kerne, geben einen Spritzer Limette hinzu und löffeln das saftigsüße Fruchtfleisch aus! Ein echter Wow-Moment, der Lust auf mehr macht! Reife Papayas schmecken super in Obstsalaten und Süßspeisen oder als Topping auf Müslis. Papaya pimpt auch herzhafte Gerichte –  zum Beispiel als delikate Vorspeise mit rohem Schinken als Carpaccio zubereitet, mit Gurkenstreifen und Serranoschinken umhüllt.

Lassen Sie sich mit unserem Rezeptvorschlag von der Vielfalt der Papaya begeistern: Gebratene Garnelen auf Papaya-Grapefruit-Salat

Steckbrief des Papaya Red Lady

Eigenschaften

  • orangene Schale | oval | runde Form | rotfleischig

Herkunft

  • Thailand

Saison

  • Oktober - Juli

Geschmack

  • exotisch süß | erfrischend

Pitahaya: Die farbenfrohe Drachenfrucht

Dramatisch poppige neonrote Schale, auffällig besetzt mit ungewöhnlichen schuppenförmigen Auswüchsen – rein äußerlich wird die Pitahaya ihrem Namen „Drachenfrucht“ mehr als gerecht! Das Besondere an der Drachenfruchtpflanze sind nicht nur die übergroßen 30 cm langen Blüten, die sich nur für eine Nacht mit überwältigendem Duft öffnen, sondern auch die Tatsache, dass die ersten Früchte erst an der knapp 20-jährigen Pflanze geerntet werden können. Das erklärt auch den nicht unbescheidenen Preis des durchschnittlich 15 Zentimeter großen, einpfündigen Fruchtwunders.

Im Inneren finden Sie, je nach Sorte, weißes oder rotes, sehr saftiges Fruchtfleisch mit einer Vielzahl kleiner, schwarzer Samen, die essbar sind. Mit ihrem leicht säuerlichen Aroma und einer milden Süße erinnert sie an eine Mischung aus Melone, Kiwi und  Brombeere, wobei der Geschmack der rotfleischigen Frucht im Vergleich zur weißfleischigen wesentlich intensiver ist!

Die auffällige Drachenfrucht ist ein echter Hingucker: Mit ihr zaubern Sie bewunderungswürdige Dekos auf Tellern oder Buffets! Sie passt wunderbar in Desserts, Torten, Milkshakes und Smoothies, rundet aber auch herzhafte Gerichte ab, beispielsweise als Vorspeise in rohen Schinken gewickelt. Allerdings sollte sie nicht erhitzt werden, da sie beim Kochen ihr Aroma verliert.

Steckbrief der Pitahaya

Eigenschaften

  • Weiß: magentarote Schale | oval | eiartige Form | geleeartiges weißes Fruchtfleisch mit schwarzen Samenkörnchen
  • Rot: magentarote Schale | oval | eiartige Form | geleeartiges rotes Fruchtfleisch mit schwarzen Samenkörnchen

Herkunft

  • Thailand

Saison

  • April - Oktober

Geschmack

  • Weiß: mild süß | erfrischend
  • Rot: exotisch süß | erfrischend

Woran erkenne ich Qualität und wie kann ich Mango, Papaya und Pitahaya richtig aufbewahren?

Bei unseren exotischen Lieblingen erkennen Sie die Reife anhand des Fingerdrucks: verzehrbereite Mangos, Papaya und Pitahayas sollten auf zarten Druck leicht nachgeben. Fühlen sich die Früchte dagegen noch sehr hart an, sollten sie in Zeitungspapier eingewickelt noch einige Tage bei Zimmertemperatur neben Äpfeln nachreifen, das beschleunigt ihren Reifeprozess.

Vermeiden Sie Früchte, die zu weich sind oder Druckstellen und dunkle Flecken aufweisen, denn an diesen Stellen faulen sie leicht. Bei Mangos ist ihr intensiver fruchtiger Duft zudem ein Zeichen der Reife, die Farbe der Mangoschale ist bei ihnen nicht entscheidend.

Genussreife Früchte genießen Sie idealerweise innerhalb von drei Tagen, reife Drachenfrüchte können Sie bei Zimmertemperatur sogar etwa 5 Tage lagern. Bereits reife Früchte sollten Sie in eine Papiertüte an einen kühlen Ort legen, damit sie nicht matschig werden. Ansonsten gilt: Mango & Co. gehören nicht in den Kühlschrank, da sie dort schnell ihr Aroma verlieren.

Welche Lebensmittel passen gut zu Mango, Papaya und Pitahaya?

Unsere paradiesischen Köstlichkeiten lassen sich hervorragend miteinander kombinieren, beispielsweise in fruchtigen Obstsalaten, Desserts oder Smoothies. Mango und Co. können Sie kulinarisch auch wunderbar mit herzhaften Zutaten kombinieren.

Unsere Vorschläge zu möglichen Lebensmittelkombinationen finden Sie hier, wie üblich ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

  • Molkereiprodukte: Sahne, Ziegenkäse, Joghurt
  • Kerne und Nüsse: Pecans, Mandeln, Pistazien, Erdnüsse, Walnüsse, Kokosnuss
  • Früchte: Zitrone, Limette, Aprikose, Himbeere, Melone, Banane, Pfirsich, Grapefruit, Orange, Kiwi, Avocado, Apfel, Ananas, Feige, Weintraube, Passionsfrucht, Erdbeeren, Birne, Brombeere, Guave, Mandarine
  • Kräuter und Gewürze: Ingwer, Vanille, Zimt, Minze, Koriander, Kardamom, Pfeffer
  • Fleisch und Geflügel: Schinken, Schwein, Rindfleisch, Huhn
  • Fisch: Lachs, Schwertfisch, Viktoriabarsch
  • Meeresfrüchte: Krebse, Hummer, Languste, Garnelen

Welcher Wein passt zu exotischen Früchten?

Ideal sind aromatisch-fruchtige Weißweine! Ein Sauvignon Blanc, Verdejo oder Viognier mit angenehmen Noten von exotischen Früchten passen hervorragend zu den allermeisten kulinarischen Kreationen mit Mango, Papaya und Co. Zu fruchtigen Desserts bewährt sich aber auch ein Eiswein mit einem kraftvollen und frischen Bouquet.

Zitronengras: Frischer Geschmacksbooster

Alle Fans der asiatischen Küche kennen diesen typisch frischen, blumig angehauchten Zitronenduft: Er entfaltet sich beim Hacken oder Zerreiben des Zitronengrases. Durch die Bearbeitung werden die ätherischen Öle der Grasfasern freigesetzt – und die sind echte Geschmacksbooster!

Mit der Zitrone hat die Zitronengraspflanze allerdings botanisch nichts gemein: Sie gehört zur Familie der Süßgräser und besteht aus scharfkantig grünen Stängeln mit schilfartigen Blättern. Zitronengras – auch Lemongras genannt – wird hauptsächlich in Südostasien angebaut und ist dort ein überaus beliebtes Würzmittel.

Zitronengras sieht einer Frühlingszwiebel ähnlich. Zum Kochen verwenden Sie nur die Stängel der möglichst jungen und zarten Pflanze und möglichst auch nur den unteren hellen Abschnitt. Das frische Zitronengras wird üblicherweise zur vollen Entfaltung des Aromas vor der Verwendung weichgeklopft oder alternativ in sehr feine kleine Stücke geschnitten, da die Fasern sehr holzig und hart sein können. Falls Sie die weichgeklopften Stängel verwenden, sollten Sie sie vor dem Servieren wieder aus dem Gericht entfernen.

Besonders köstlich ist Zitronengrastee. Als Heiß- oder Kaltgetränk wirkt es belebend und erfrischend. Das duftige Zitronengras harmoniert wunderbar mit Knoblauch, Zwiebeln, Chilis und Koriandergrün und würzt viele Gerichte. Besonders häufig wird Zitronengras in der südostasiatischen Küche mit Kokosmilch verwendet – eine besonders wohlschmeckende Kombination, zu der wir Ihnen gern ein delikates Rezept servieren: Viktoriabarsch aus dem Zitronengrasdampf mit Kokos-Chili-Schaum

Steckbrief von Zitronengras

Eigenschaften

  • grünliche Stängel | schilfartige Blätter

Herkunft

  • Thailand

Saison

  • ganzjährig

Geschmack

  • Zitronengeschmack

Woran erkenne ich Qualität und wie kann ich Zitronengras richtig aufbewahren?

Zitronengras sollte beim Kauf frisch und nicht trocken wirken und keine braunen Stellen aufweisen. In Zeitungspapier eingewickelt hält es sich im Gemüsefach des Kühlschranks über mehrere Wochen.

Mini Maiskolben

Mini-Mais aus Thailand, Kenia oder den USA befindet sich eigentlich noch im unreifen Zustand, wenn er von Hand geerntet wird. Er ist etwa 10 cm lang, mit Maiskörnern im Miniaturformat. Die kleinen Kolben sind zart und knackig, mit süßlichem Aroma. Perfekt als Snack zum roh vernaschen oder in Salaten. Die Maiskölbchen sind auch gebraten, gebacken, gegrillt oder blanchiert, als kompletter Kolben oder in kleine Stücke geschnitten aus vielen chinesischen und thailändischen Gerichten nicht wegzudenken. Ob Grill- oder Gemüsegericht, Raclette und Fondues, als warme Beilage zu Fleisch- oder Fisch, er ist überraschend vielseitig und lecker!

Steckbrief der Mini Maiskolben

Eigenschaften

  • zapfenförmig | unreife Mini Kolben | kleine Korngröße

Herkunft

  • Thailand

Saison

  • Januar - Oktober

Geschmack

  • zart | knusprig | süß

Woran erkenne ich Qualität und wie kann ich Mini Maiskolben richtig aufbewahren?

Beim Einkauf sollten Sie auf besonderes Augenmerk auf die knackige Frische der kleinen Kolben legen. Gut verpackt in Frischhaltefolie, hält sich der Mini Mais im Gemüsefach Ihres Kühlschranks etwa zwei bis drei Tage.

Enoki: Zarte Pilze mit süßer Würze

Die schlanken langstieligen Enoki-Pilze mit den winzigen Köpfen sind besonders in Japan sehr beliebt – sie werden dort seit Jahrhunderten gezüchtet und sind neben dem Shiitake der beliebteste Zuchtpilz. Aber auch in unseren Breiten erobern sie langsam Pfannen und Töpfe.

Enoki Pilze sind ein echter Eyecatcher: Ihr schönes schneeweißes Äußeres erhalten sie durch die Zucht in Flaschen, denn durch den Lichtausschluss bilden sie keine Farbpigmente aus. Außerdem werden sie immer jung geerntet und entsprechen mit den winzigen weißen Köpfen einer besonderen kulinarischen Ästhetik, die in Asien sehr geschätzt wird.

Enoki werden nicht einzeln, sondern bundweise angeboten und sind durch Wurzeln miteinander verbunden. Die Wurzeln sollten Sie unbedingt vor der Zubereitung entfernen, ansonsten brauchen Sie die Pilze nur vorsichtig trocken zu reinigen.

Ihr mild pilziger, leicht süßlich bis nussiger Geschmack macht sie zu einem extrem delikaten Speisepilz. Enoki entfalten ihr volles Potenzial in vielen japanischen, koreanischen oder chinesischen Gerichten wie Hotpot, Ramensuppe, Soba-Bowls oder einem traditionellen Sukiyaki. Werden Sie kreativ und kreieren Sie eine moderne Pastaversion mit den zierlichen Pilzen oder werfen Sie sie im Speckmantel auf den Grill!

Zum asiatisch angehauchten Fischtrio mit Enoki empfehlen wir Ihnen unsere Rezeptidee: Fisch x3 - Cobia Sashimi, Schwertfisch Tatar, confierter Lachs – sowohl ein ästhetischer als auch ein kulinarischer Genuss!

Woran erkenne ich Qualität und wie kann ich Enoki richtig aufbewahren?

Gute Qualität erkennen Sie an prallem, frischem Pilzfleisch – die Pilze dürfen keine Druckstellen, Verfärbungen, eingetrockneten oder matschigen Stiele haben und sollten frisch und pilzig riechen. Im Kühlschrank gelagert, sind Enoki-Pilze luftdicht verpackt bis zu einer Woche haltbar.